Öffentlichkeitsarbeit

Ein weiterer Schwerpunkt der Hospizbewegung ist es, die Themen Sterben, Tod und Trauer nicht zu tabuisieren, sondern ein Bewusstsein dafür zu schaffen, dass sie Teil des Lebens sind.

Beispiele unserer Öffentlichkeitsarbeit

Sternenfeld

Auch wenn deine kleinen Füße

die Erde nie berührten,

sind deine Spuren immer da.

 

Dieses Feld ist eine Begräbnisstätte und ein Ort der Erinnerung. Es soll in ruhiger, friedlicher Umgebung ein Platz des Trostes für alle Menschen sein, die um ein still geborenes Kind trauern.

Für Trauernde besteht die Möglichkeit, bei der Hospizbewegung Nottuln ein kleines Glaskreuz oder eine Glasträne zu erwerben und für ein Sternenkind abzulegen. Es können der Name und/oder ein Datum eingraviert werden.

Möchten Sie auch ein Symbol der Erinnerung ablegen? Nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf.

Die Novembertage in Nottuln sind inzwischen eine gute Tadition.

Seit 2016 beteiligt sich auch die Hospizbewegung mit Veranstaltungen.
Die Themen waren bisher:
2016 "Was kommt nach dem Tod?" Referent: Dr. Jan Heiner Schneider
2017 "Über das Sterben reden und den Abschied leben lernen." Referentin: Prof. Dr. Annelie Keil
2018 "Das Leben in einer Taucherglocke." Filmvorführung mit anschließendem Gespräch mit der locked-in Betroffenen Kerstin Jödicke
2019 "Hilf mir, wenn ich traurig bin. Geschichten und Erklärungen aus unserem Alltag.“ Referentin: Mechthild Schröter-Rupieper

Im Laufe der Jahre hat es verschiedenste Mitmachaktionen gegeben.

  • Fotowettbewerb zum Thema "Ein guter Platz"
  • "Bevor ich sterbe, möchte ich" im Ortskern
  • Fragebogenaktion zum Thema "Beihilfe zum Suizid"
  • Aktion "Gaumenschmaus"

An vier Sonntagen im Jahr bietet die Hospizbewegung thematische Spaziergänge in den Ortsteilen an. Bei anschließendem Kaffee, Tee und Kuchen besteht die Möglichkeit zum Austausch.

Wo finden Menschen Hoffnung und Trost?
Das gemeinsame Beten und sich Erinnern in einer Andacht ist ein Angebot der Hospizbewegung. Es wird regelmäßig von den Mitarbeiterinnen des Trauercafés in den verschiedenen Ortsteilen angeboten.

Eines der Ziele der Hospizbewegung ist es, auch das Sterben als einen Teil des Lebens zu betrachten. Alle Fragen und Gedanken, die sich mit dem Ende des Lebens  befassen, dürfen sein und auch kommuniziert werden. Das gilt nicht nur für Erwachsene sondern auch für Kinder jeden Alters. Aus diesem Grund gehen Mitglieder der Hospizbewegung regelmäßig an die Schulen, um den Schülerinnen und Schülern das Thema näher zu bringen, z.B. durch Projekttage am Gymnasium, "Hospiz macht Schule", seit 2011 Jährlich stattfindendes Projekt an den Grundschulen, Unterrichtsbesuche an den weiterführenden Schulen.

Im Jahr 2018 hat die Hospizbewegung die Gestaltung der Appelhülsener Friedhofskapelle, die den Namen Emmauskapelle trägt, unterstützt. Die Nottulner Künstler Regina Damovsky und Ulli Messing haben den Abschiedsräumen und dem Kapellenfenster eine sehr persönliche Note gegeben.

Bereits 2002 hatte die Hospizbewegung im Nottulner Krankenhaus die Ausgestaltung eines Abschiedsraums initiiert.  2005 gestaltete der Glaskünstler Ulli Messing in Zusammenarbeit mit und nach dem Entwurf von Gerti Hantke das Fenster in der Friedhofskapelle in Nottuln.

Zum Thema Sterben, Tod und Trauer gibt es reichhaltige Literatur. Die Hospizbewegung hat im Laufe der Jahre viele Bücher als Sachbücher, Romane und Kinderbücher angeschafft und möchte Interessierten und Betroffenen die Möglichkeit geben, hiervon zu profitieren.

Unser Bücherschrank wird immer am 1. Freitag im Monat von 9.00 bis 11.00 Uhr für Sie geöffnet. Stöbern Sie bei einer Tasse Tee in unserer Literatur und lassen Sie sich bei Bedarf von unserer Mitarbeiterin beraten.

Die Buchausleihe aus unserem Bücherschrank findet jeden ersten Freitag im Monat von 9.00 bis 11.00 im Hospizraum des Sozialbüros in der Heriburgstraße 12 statt.